3. VÖLKERball-Meisterschaft Berlin am Oststrand 28. – 31. Juli 2005
mit echten Völkern, ihren Drinks, Snacks und Tunes

die Völker

Amerikaner | Fangkuchen | Koreaner | Ruhrpottler | Chinesen | Hessen | Litauen | Luxemburg | Münsterland

Nordberliner | Preussen | Rheinland | Schwaben | Schweden | Japaner

der Spielstand

Spielstand 1. Tag | Spielstand 2. Tag | Spielstand 3. Tag | Spielstand 4. Tag

Sieger 2005

die Ruhrpottler

Impressionen Völkerball 2005

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Resümee Völkerball 2005

Strandvölkerball mit echten Völkern am Oststrand 2005 Nicht nur größer und besser – auch lustiger

Nun schon im dritten Jahr, ist die Weltmeisterschaft im Strandvölkerball eine wahre Kult-Veranstaltung. Die Völker haben sich so viel Mühe wie nie gegeben, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Sie sahen lustiger denn je aus, und sie boten den Zuschauern wunderbare Showeinlagen, um sie für sich zu gewinnen. Es gab viele neue Völker, die wussten, dass es bei Strandvölkerball um mehr als nur um Sport geht. Denn Völkerball am Oststrand ist immer auch eine große Performance, die alle Sinne anspricht. Die Präsidenten des Welt-Strandvölkerball-Verbandes Matthias Böttger (raumtaktik) und Max Schumacher (post theater) waren sehr zufrieden mit der großen Kreativität und Spielfreude der Völker von A wie Amerikanern bis S wie Schweden.

Erstmals waren sie dabei, und schon der Publikumsliebling des letzten Vorrundenspieltages: Die Litauer warteten sogar mit einem ganzen Blasorchester auf – mit dem sie die litauische Nationalhymne vortrugen – und schließlich im Finale auch die Pausenmusik bliesen. Nicht nur die Gesichter, auch Tuba, Trompeten und Posaunen waren mit den Nationalfarben geschmückt.

Manche Völker professionalisierten sich: Mit einem großen Transparent “Wir können alles außer Völkerball” traten die Schwaben mit Selbstironie und Maultaschen an – gesponsert von der Landesvertretung Baden-Württemberg.

Auch die Luxemburger waren von ihrer Botschaft unterstützt – und vielen ausländischen Spielern – aber wer kann es den Großherzogtumlern verübeln, wenn sie als Zwergenland nicht 8 echte Luxemburger rekrutieren konnten.

Die Preußen waren mit Pickelhaube und Schnurbart erschienen – und behielten diese auch im Spiele bei ihren Hechtsprüngen an, wobei auch die weiblichen Spielerinnen wilhelminische Bärte trugen.

Wie schon 2004 waren die Japaner wieder in “den kürzesten Hosen der Welt” (Moderator Steffen Kepper) angetreten, Sumo-Ringer-Montur und mit Ganz-Körper-Kriegsbemalung. Sie hielten seltsame Butho-Rituale vor Spielbeginn ab und verbeugten sich, wenn sie abgeworfen wurden vor dem Gegner.

Das Gewinnervolk waren nach vier spannenden Tagen die Ruhrpottler – wenn auch nicht so exotisch, so unterhielten sie doch mit ihrer eigenen Prollhymne und elegantem Spiel.

Der Moderator Steffen Kepper erklärte mit Charme und Witz die Regeln, kommentierte live das Geschehen und testete öffentlich die kulinarischen Besonderheiten, die die Völker mitgebracht hatten.

Noch nie gab es eine so reiche Auswahl an Speisen von den spielenden Völkern: schwedische Kottbullar und Sill-Hering, Münsterländer Mettwürste, koreanisches Kimchi und Kimbab oder litauischen Borscht – für jeden Gaumen war etwas dabei.

Die DJs Andre Herzig und Maurice mixten die CDs, die die Völker aus ihren Ländern mitgebracht hatten, mit den Klängen des Superclub.

Aus einer verrückten Idee von Matthias Böttger und Max Schumacher wurde tatsächlich eine neue Kultveranstaltung – mit einem gespannt zuschauenden und begeistert applaudierenden Publikum. Jeden Abend kamen zwischen 500 und 750 Zuschauer, und am Finale werden es an die 1000 gewesen sein. Auf die gesamte Veranstaltung gerechnet haben 3000 Völkerballfreunde aus Berlin und Umland die 3.Weltmeisterschaft im Strandvölkerball besucht. Besonderen Enthusiasmus bewiesen auch die 500 Zuschauer, die am Freitag trotz des Gewitters gebannt die Spiele beobachteten. Es wird also weitergehen mit StrandVölkerball – schon jetzt können sich Völker für das nächste Jahr bewerben unter voelkerball@oststrand.de.

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